Bilder ohne Loch in der Wand aufhängen

Ein schönes Bild hier und da kann das Ambiente des Raumes deutlich aufwerten. Bilder sind eine optisch ansprechende und beliebte Zierde für die Wände, gehen aber auch immer mit picture-frames-1149414_640Beschädigungen derselben einher. Denn für gewöhnlich wird ein Nagel in der Band zur Befestigung angebracht. Nicht immer ist dies die vorzugswürdige Lösung. Zum einen können hinter der Wand verlaufende Kabel eine Gefahrenquelle darstellen, sobald man einen Nagel in die Wand schlägt, zum anderen ist es gerade in Mietwohnungen nicht gern gesehen, die Wände zu beschädigen. Wer sich Ärger beim Auszug und eventuelle Reparaturkosten ersparen will, der kann auf alternative Möglichkeiten der Befestigung zurückgreifen. Denn man muss nicht immer zur Hammer und Nagel greifen, um ein schönes Bild aufzuhängen.

Welche alternativen Befestigungsmöglichkeiten gibt es?

Sehr schnell und unkompliziert geht das Aufhängen mit doppelseitigem Klebeband oder speziellen Klebestreifen, die auch im Baumarkt erhältlich sind. Jedoch hat die Klebevariante den Nachteil, dass die Tragkraft meist nicht besonders stark ist. Das heißt, größere Bilderrahmen schaffen diese Klebebänder in der Regel nicht.

Einzelne Bilder ohne Rahmen aufzuhängen dürfte jedoch kein Problem darstellen. Ratsam ist es zudem, die Klebestreifen zunächst an einer unauffälligen Stelle zu testen, denn nicht immer ist sichergestellt, dass sich diese auch wirklich komplett rückstandslos entfernen lassen. Gerade bei Tapeten sollte vermieden werden, dass obere Tapetenschichten mit entfernt werden.

Ebenso ist es möglich, bestimmte Bereiche der Wand mit Magnetfarbe zu streichen. Diese Farbe ist stark mit Eisen angereichert. Auf ihr lassen sich starke Magnete befestigen, die die Poster und Bilder an der Wand halten. Ein weiterer Vorteil dieser Variante: Auch Notizzettel lassen sich so anbringen, so dass beispielsweise Einkaufslisten oder Terminzettel für den nächsten Arztbesuch nicht in Vergessenheit geraten und im allgemeinen Zettelchaos untergehen.

Auf die Wand verzichten

Bilder lassen sich auch wunderbar in Szene setzen, wenn sie hübsch auf Kommoden oder im Regal arrangiert werden. Mit unterschiedlichen Bilderrahmen lässt sich so ein ansprechender Blickfang gestalten. Auch größere Rahmen kommen so gut zur Geltung, wenn sie beispielsweise auf eine Kommode gestellt und einfach an die Wand gelehnt werden. So lassen sich die Bilder auch jederzeit problemlos umstellen oder austauschen, ohne Klebestreifen oder ähnliches von der Wand entfernen zu müssen. Wer nicht auf Reißzwecken oder Nägel in der Wand verzichten möchte und beim Entfernen des Bildes unschöne Löcher vorfindet, kann auf Füllmasse aus dem Baumarkt zurückgreifen. Diese ist in Tuben erhältlich und wird einfach in die Löcher gestrichen, um diese zu füllen und zu schließen.